Berichte


Zuhören und Genießen:
Wie immer begeisterten Karin Hammer und Marie-Luise Schwarz mit einer bunten Literaturauswahl beim Zuhören und Genießen vor den Pfingstferien. Regina Rötzschke hatte die Tische liebevoll gedeckt und für Kaffee, Tee, Hefezopf und Brezeln gesorgt. Dann startete Karin Hammer den Literaturreigen mit Franz Hohlers Erzählung “Der Geburtstagskalender” aus dem Band “Der Enkeltrick”. Ein Mann, gerade Rentner geworden, entwickelt ein neues Hobby. Er schreibt allen Leuten, die im Geburtstagskalender stehen, Geburtstagsgrüße oder ruft an. Die Resonanz beflügelt ihn. Er weitet den Kreis der Geburtstagskinder immer mehr aus, bis er eines Tages sogar Papst Franziskus schreiben will. Darüber vergisst er den Geburtstag seiner Frau. Es folgte für Krimifreunde “Das Landei” von Ingrid Noll. Karin Hammer schloss mit “Kleinkrieg beim Frühstücksei” von Elke Heidenreich. Dann war Marie-Luise Schwarz an der Reihe mit Dietmar Bittrichs “Bei den schwedischen Elchen”. Im Urlaub ist die Realität nicht immer so, wie es einem vom Reisebüro vermittelt wird. Danach erzählte Horst Evers in “Ich war der Appendix” humorvoll von seiner Blinddarmoperation. Zum Schluss las Marie-Luise Schwarz “Ein Abend in der Oper” von Willy Breinholst. Ein Mann beobachtet von seinem Platz direkt am Orchestergraben, wie ein paar Musiker, die gerade Pause haben, Kreuzworträtsel machen. Er kann nicht widerstehen, ihnen mit allen möglichen Tricks bei der Lösung zu helfen und treibt damit seine Frau fast in den Wahnsinn. Wer die vergnügliche Vorlesezeit verpasst hat, kann zum nächsten Zuhören und Genießen am Donnerstag, 21. Juli, 14.30 bis 16 Uhr kommen. Das Büchereiteam bittet um Voranmeldung unter Tel.-Nr. 905767.


Historische Stadtführung:
Acht starke Frauen aus Rutesheim standen im Mittelpunkt der historischen Stadtführung, die viel Interesse fand. Mechthild Hagemeier-Beck stellte die Frauen vor auf der Grundlage von Harald Schabers Buch “Menschen … die Spuren hinterlassen haben” und von Willi Burgers Erinnerungen. Einleitend skizzierte sie, wann Frauen Zugang zu Bildung bekamen, wie die rechtliche Stellung von Frauen seit dem Württembergischen Landrecht von 1555 war und welche ökonomischen Rahmenbedingen es gab. Der Rundgang begann mit Sara Duppel (1789-1855) aus der Kirchstraße, eine Frau, die lesen und schreiben konnte, den Verlust von 14 ihrer 16 Kinder sowie ihres Hauses (Großer Brand 1837) annahm und theologisch deutete. Es folgte Gottliebin Duppel (1882-1949), die in der 1909 gegründeten Kleinkinderschule (Kirchstraße und Pfarrstraße) ohne Ausbildung zur ersten Erzieherin wurde und es 38 Jahre lang hochgeachtet und geschätzt blieb. Weiter ging es mit Friederike Berner (1871-1950) aus der Holderstraße und Pforzheimer Straße, die sich nach dem Tod ihres Mannes mit 61 Jahren als sehr beliebte Botin ökonomisch selbständig machte und in Stuttgart für die Rutesheimer einkaufte, Aufträge erledigte sowie Produkte in der Markthalle verkaufte. Ihre Position in der Adelswelt vertrat Maria Katharina Kohlmann aus der Holderstraße, Baronesse von Falkener (1819-1904), die als Webertochter einen hochgestellten Adeligen heiratete. Ida Pacholke (1918-2009) aus der Schulstraße war eine gläubige und überzeugte Bäuerin, Hauswirtschaftsleiterin, mit Interesse an Menschen aus vielen Ländern, hatte für jeden ein offenes Ohr. Sie verfasste Gedichte und besuchte noch bis ins hohe Alter Französischkurse. Emma Philippin (1904-1981) aus der Gebersheimer Straße, jahrzehntelang selbstbewusste Omnibusfahrerin, leitete den Omnibusbetrieb zusammen mit ihrem Mann und war Mutter von vier Kindern. Frau Dr. Brett war seit 1944 als erste Ärztin von Rutesheim mit Praxis in der Gartenstraße/Ecke Lindenstraße hochengagiert und Tag und Nacht für die Kranken im Einsatz. Erst 1958 kam mit Oberarzt Dr. Werner Härtter, Facharzt für Innere Medizin und Kinderarzt, ein zweiter Arzt nach Rutesheim. Rosine Jüngling (1834-1931) aus der Leonberger Straße, starb mit 96 ½ Jahren und war lange Zeit älteste Dorfbewohnerin. Als Witwe, deren sieben Kinder früh starben, war sie auf die tatkräftige Unterstützung ihrer Nachbarschaft angewiesen und erhielt sie. Sie verlor nie ihre Lebensfreude und ihren Mut, war nie krank, musste nie zum Arzt, war bis kurz vor ihrem Tod munter und geistig rege. Ihr Rezept: “Moscht, des mag i!”



Kostbare Streuobstwiesen:
Wie kostbar und artenreich Streuobstwiesen sind, das zeigte Thomas Köberle vom NABU Baden-Württemberg bei seinem informativen Vortrag im Bürgersaal. Der Ökologe hatte beeindruckende Fotos von Pflanzen, Insekten, Wildbienen, Vögeln und Säugetieren mitgebracht. Rund 5.000 Tier- und Pflanzenarten kommen in den Streuobstwiesen vor. Manche Arten können nur dort leben. Das Spiel von Sonne und Schatten auf den Wiesen erzeugt ein Kleinklima, in dem Leben in vielen Spielarten gedeiht. Noch gibt es rund sieben Millionen Obstbäume auf den Streuobstwiesen in Baden-Württemberg. Doch ihr Bestand ist durch geringere Regenfälle gefährdet. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren es noch 25 Millionen Bäume. Und sogar 40 Millionen Obstbäume zählte man im 17. und 18. Jahrhundert. Seit dem Mittelalter trug das Obst der Wiesen zur Ernährung bei: Die Früchte wurden sofort verkostet, zu Dörrobst verarbeitet, gemostet und zu Schnaps gemacht. Thomas Köberle rief dazu auf, die Streuobstwiesen zu schützen und bei Neuanpflanzungen die jungen Bäume gut zu umsorgen. NABU-Mitglied Roland Krebs, der den Vortrag in Kooperation mit der Bücherei organisiert hatte, berichtete vom Steinkauz-Projekt in den Rutesheimer Streuobstwiesen. Drei Brutröhren sind bereits belegt. Im 2. Obergeschoss der Bücherei gibt es einen Sondertisch mit Büchern zur Flora und Fauna der Streuobstwiesen.

Zuhören und Genießen: Ein volles Haus hatten Karin Hammer und Marie-Luise Schwarz beim jüngsten Zuhören und Genießen im Bürgersaal. Den Auftakt machte Karin Hammer mit Hermann Hesses Erzählung “Das erste Abenteuer” aus seinem Buch “Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne”. Hesse schildert, wie ihn eine Dame, die er sehr verehrt hat, verführen wollte, und er, blutjung, naiv und unerfahren lieber “Reißaus” nahm. Es folgte für Krimifreunde die Erzählung “Stiller Mord am See” von Katharina Ruben. Karin Hammer schloss mit Ingrid Nolls Hommage an ihre Mutter “Liebe Mutter” - ein Text, passend nicht nur zum Muttertag. Dann war Marie-Luise Schwarz an der Reihe. Sie las aus Döris Dörries Buch “Leben, schreiben, atmen - eine Einladung zum Schreiben”. Darin erzählt die Autorin kleine Episoden aus ihrer Kindheit/Jugend und aus ihrem Leben und animiert ihre Leser anschließend, doch auch zu diesen Themen etwas zu schreiben. Es folgte “Das rote Notizbuch” von Paul Auster. Unter dem Titel “Die Kunst des Hungers” erzählt er, wie er sich als junger Mann mit Übersetzungen mühsam über Wasser halten konnte und wie durch ein kleines Wunder vom nagenden Hunger gerettet wurde. Mit einer Art Gegenstück zu David Mayongas Geschichte las Marie-Luise Schwarz zum Abschluss Ursula Wölfels Erzählung “Nur für Weiße”. In Südafrika zur Zeit der Apartheid kommt ein kleiner Junge aus einem kleinen Dorf auf dem Land zum ersten Mal in der Stadt mit Weißen und den Regeln der Apartheid in Berührung. Das nächste Zuhören und Genießen ist am Donnerstag, 2. Juni, 14.30 bis 16 Uhr. Das Büchereiteam bittet um Voranmeldung unter 905767. Zutritt zu dieser Veranstaltung haben nur geimpfte und genesene Personen.



Repair Café:
Das Rutesheimer Reparaturteam um Organisator Albrecht Beck gab wieder Hilfe zur Selbsthilfe und sorgte mit 17 Reparaturen dafür, dass technische Kleingeräte (wie Heizlüfter, Ladegerät, Espressomaschine), Textilien, Fahrräder und Messer weiter benutzt werden können. Bei einigen technischen Geräten lautete die Diagnose von Reiner Schaber, Werner Nakelski und Mehmet Birbalta nach genauer Prüfung jedoch: Nicht reparabel. Rainer Gschwind-Schilling schliff Messer. Heidrun Kolodzick und Dora Kaiser reparierten Textilien. Sieghard Hahm, Günter Stiefel, Heinz Wöhr, Emrah Kilenc und Gabriel Dürr reparierten Fahrräder. Dora Kaiser und Renate Gantzhorn kümmerten sich um das Teamfrühstück. Renate Gantzhorn betreute den Empfang. Das nächste Repair Café ist am Samstag, 25. Juni, 9 bis 13 Uhr. Mit der gut ausgestatteten Fahrradstation vor dem Büchereieingang ist das Reparaturteam perfekt für das Reparieren von Fahrrädern vorbereitet.





Alltagsrassismus: Wie sich Alltagsrassismus anfühlt - das können wir nun dank David Mayonga ein wenig nachvollziehen. Im gut gefüllten Bürgersaal erzählte er humorvoll von seinen alltäglichen Erlebnissen mit Rassismus, rappte und las aus seinem Buch “Ein N**** darf nicht neben mir sitzen”. Für den Radiomoderator und Rapper alias Roger Reckless ist Alltagsrassismus das große Ding, das eine echte Herausforderung darstellt, dem wir uns aktiv stellen müssen. Alltag ist der Bereich, in dem Menschen ihre persönlichen Erfahrungen sammeln. Werden wir im Alltag unterschwellig rassistisch diskriminiert und bekommen zu spüren, dass wir nicht im Fenster der Normalität sind, wirkt diese Diskriminierung sehr nachhaltig. David Mayonga, überzeugter Bayer von Geburt an, erlebt seit dem Kindergarten Diskrimnierung. Oft wird Rassismus unbewusst reproduziert. David Mayonga zeigte dies an der Frage “Wo kommst du her?”. Diese Frage wird ihm immer wieder gestellt. Seine Antwort “Aus Markt Schwaben in Bayern” wird nicht akzeptiert. Der Fragende möchte hören, dass Mayongas Vater aus dem Kongo kommt. Mayonga formuliert es so: “Ich, der Fragende, bestimme, wo du herkommst.” Er lud seine Zuhörer*innen dazu ein, Vorurteile zu hinterfragen. Regina Rötzschke, Organisatorin der Veranstaltungen in der Bücherei, hatte für die Lesung einen langen Atem bewiesen. Ursprünglich für Ende 2020 passend zum Jahresthema “Mensch sein - Menschlichkeit” geplant, musste die Lesung wegen der Pandemie viermal verschoben werden. Umso glücklicher zeigte sich die Organisatorin, die den Künstler als humorvollen bayerischen Alleskönner ankündigte. Und sie behielt recht: Ein eindrücklicher Abend, und selbst, wer noch nie etwas mit Rap am Hut hatte, war Teil der Show. “Gib mir ein O” forderte David Mayonga alias Roger Reckless - und oh ja, er bekam ein “O” sowie langen, begeisterten Applaus.

Zuhören und Genießen: Ein humorvolles österliches Programm präsentierten Karin Hammer und Marie-Luise Schwarz beim jüngsten Zuhören und Genießen. Den Auftakt machte Ludwig Uhlands Gedicht “Frühlingsglaube”. Karin Hammer las die Erzählung “Geschmack” von Roald Dahl. Ein Gourmet versucht, durch einen faulen Trick eine Wette zu gewinnen. Der Einsatz: seine beiden Häuser gegen die 18-jährige Tochter seines Gastgebers. Der wiederum geht auf die Wette ein, weil er sich 100 % sicher ist, sie zu gewinnen und so seiner Tochter zwei Häuser zu verschaffen. Karin Hammer schloss “Ein paar Ostergedanken” von Martin Suter an. Marie-Luise Schwarz gab Jutta Profijts Erzählung “Buona sera, Senorina” zum Besten. Eine vitale Seniorin freut sich riesig, dass sie bei einem Schnuppertanzkurs als Model für eine Kosmetikartikel-Werbekampagne ausgewählt wird. Wofür sie Werbung gemacht hat, ist dann allerdings eine üble Überraschung. Marie-Luise Schwarz verlängerte den humoristischen Bogen mit “Osterhasi” von Ulrike Herwig. Einige überkandidelte junge Mütter bekommen den Schock ihres Lebens, als sie sehen, dass ihre Kleinkinder mit einer toten Ratte spielen und schmusen, weil sie das Tier für den Osterhasen halten. Die vielen Zuhörerinnen genossen das mitreißende Programm bei heißen Getränken und Gebäck. Das nächste Zuhören und Genießen ist am Donnerstag, 12. Mai, 14.30 bis 16 Uhr. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.


Ein Abend zum Nachsinnen:
Er hat Menschen im Hospiz zugehört, ihre (Lebens-)Geschichten erfahren und erkannt, dass Lieder unser Leben prägen. Viele Melodien erklangen im Bürgersaal. Auf der großen Leinwand zeigte der Künstler und Autor Stefan Weiller Bilder, Szenen und Gedanken, zu einer beeindruckenden und packenden Collage verdichtet. Dazu erzählte er eindringlich sensible Geschichten voller Empathie, Lebensfarben und Humor. Stefan Weillers prägende Lebenslieder waren von Barbra Steisand, Madonna, die Spice Girls und The Cure. Zu seinem Thema “Letzte Lieder” kam er, als er als Tageszeitungsjournalist vor einigen Jahren erstmals über ein Hospiz schrieb. Die Dame, die er interviewte, empfing ihn mit dem Song “Immer wieder Sonntags” von Cindy und Bert. Sie war mit ihrer Musiksammlung ins Hospiz eingezogen. Seitdem spürt Stefan Weiller den Liedern und Geschichten von Menschen am Lebensende nach. Er schätzt die segensreiche Arbeit der stationären Hospize und ambulanten Hospizdienste. Hospizreferentin Claudia Berner vom Hospiz Leonberg e.V. hatte sich seit 2019 um einen Auftritt von Stefan Weiller bemüht. Sie freute sich, dass die Technik AG des Gymnasiums Rutesheim den Künstler gekonnt in Szene gesetzt hat. Günther Wöhler, Vorstand Hospiz Leonberg e.V., begrüßte die zahlreichen Besucher. Mit dem Abschlußsong “Let it be” (frei übersetzt: Lass es geschehen) von den Beatles ermutigte Stefan Weiller die Zuhörer, der eigenen Lebensgeschichte und den eigenen Lebensliedern nachzuspüren. Er erntete langanhaltenden Schlussapplaus.


Peter Prange begeisterte:
Langanhaltenden Applaus erhielt der Bestsellerautor Peter Prange am Ende seiner ebenso leidenschaftlichen wie informativen Lesung aus dem Roman “Der Traumpalast - im Bann der Bilder”. Gekonnt führte er die Zuhörer in die Welt der 20er Jahre, als die Menschen nach Freiheit in allen Lebensbereichen strebten und am Ende in der kollektiven Selbstentmündigung des Nationalsozialismus landeten. Packende Textpassagen wechselten sich in der Lesung mit historischen Informationen ab. Wer hatte schon gewusst, dass die Ufa eine Gründung des Militärs am Ende des 1. Weltkriegs war, um die Bevölkerung zu weiteren Kriegsanleihen zu bewegen? Peter Prange zeigte sich als Meister des historischen Romans: Auf der Grundlage exakter Recherchen schreibt er spannende, berührende und mitreißende Geschichten.


Trauer gehört zum Leben: Sibylle Bossert, zertifizierte Erwachsenentrauerbegleiterin im Hospiz St. Martin, ging mit 14 Teilnehmerinnen den “Weg der Trauer”. Ihr einfühlsamer Vortrag gab viele Anregungen, wie wir mit Trauer in unserem Leben umgehen können und welche Phasen der Trauerprozess durchläuft. Auf einem Sondertisch im 2. Obergeschoss findet man Sachbücher zu den Themen Tod und Trauer. Bilderbücher und ein Kindersachbuch ermöglichen Erwachsenen, mit Kindern über das Thema ins Gespräch zu kommen.

 


Fleißiges Reparaturteam: 22 Reparaturen bearbeitete das Team vom Rutesheimer Repair Café. Sieghard Hahm, Günter Stiefel, Emrah Kilinc und Gabriel Dürr brachten die Fahrräder wieder in Schwung. Rainer Bahr und Werner Nakelski kümmerten sich um technische Kleingeräte. Monika Kilper, Elke Kilper und Heidrun Kolodzick reparierten Textilien. Für das Teamfrühstück waren Renate Gantzhorn und Gerlinde Keller zuständig. Das nächste Repair Café ist am Samstag, 9. April, 9 bis 13 Uhr.

 


Zuhören und Genießen: Mit einem vielgestaltigen Vorleseprogramm verwöhnten Karin Hammer und Marie-Luise Schwarz ihre Zuhörerinnen beim ersten „Zuhören und Genießen“ nach der Pause. Den Auftakt machte Marie-Luise Schwarz mit der Erzählung „Mr. Lustgarten verliebt sich“ aus dem Erzählband „Fromme Lügen“ der Deutsch-Amerikanerin Irene Dische. Ein schon dementer Greis verliebt sich in seine polnische Haushaltshilfe. Die Söhne fürchten um ihr Erbe. Dann folgte eine Episode aus Benjamin v. Stuckrad-Barres „Wintertagebuch“ (Aus dem Erzählband „Auch Deutsche unter den Opfern“). Der Autor beschreibt, wie er sich in Berlin ein Paar Stiefel kauft. Nach der Pause las Karin Hammer „Der Enkeltrick“ von Franz Hohler. Den Bürgersaal hatte Regina Rötzschke frühlingshaft mit Tulpen dekoriert. Bei Kaffee, Tee, Hefezopf und Brezeln genossen die zahlreichen Zuhörerinnen den Nachmittag. Das nächste Zuhören und Genießen ist am Donnerstag, 14. April, 14.30 – 16.00 Uhr.