Berichte

Zweitklässler sahen Theaterstück: Kindertheater vom Feinsten erlebten sechs zweite Klassen der Theodor-Heuss-Schule im Bürgersaal, den Regina Rötzschke vom Büchereiteam in einen Theatersaal verwandelt hatte. Chiara Schrenk und Steffen Lehmitz (Junge Landesbühne Esslingen) spielten mit großem Engagement, viel Situationskomik und punktgenauem Agieren Marc-Uwe Klings Buch „Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat“. Die Zweitklässler schauten gebannt zu und lachten immer wieder. Die sympathischen Schauspieler erweckten die Kinder Tiffany, Max und Luisa, ihre Eltern und natürlich Oma und Opa aus dem Buch zum Leben. Eine andere Perücke, ein anderes Kleidungsstück oder auch eine markante Brille - schon sprach eine andere Person auf dem Bühnenbereich des Bürgersaals, perfekt ausgeleuchtet und mit Sounds versehen vom mitgereisten Techniker. Die Zweiklässler waren ebenso wie die Lehrerinnen begeistert - diese „Lesekiste“ der Württembergischen Landesbühne Esslingen hatte es wahrlich in sich. Es war ein begeisternder Auftakt für die Pfingstferien am so verregneten letzten Schultag vor den Ferien.


Autorenlesung begeisterte Kinder: Sechs dritte Klassen waren auf Einladung der Christian-Wagner-Bücherei zu Gast bei einer Autorenlesung im Bürgersaal. Sandra Niermeyer las aus ihrem Buch „Die Kuh im Pool“. Ihre Geschichte punktet mit überraschenden Einfällen und einer Sprache, die Kinder begeistert. Dafür erhielt das Buch bereits einen Kinderbuchpreis. Zurecht, denn Sandra Niermeyer entwickelt ihre Idee, dass ein Hochlandrind während der Sommerferien im Swimmingpool von Rike, Velli und Jannis landet, in immer neuen Wendungen. Überwiegend erzählt Rike, wie die Kinder ihr besonderes Haustier behalten können und wie die berufstätigen Eltern schließlich mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Doch manchmal kommt auch das Hochlandrind zu Wort und gibt der Geschichte eine tierische Perspektive. Die Illustrationen von Caroline Opheys sind großartig. Das knuffige Tier und die Menschen werden lebendig. Am Schluss der Lesung hatten die Kinder ganz viele Fragen, die Sandra Niermeyer geduldig beantwortete. Nun wissen die Drittklässler mehr darüber, dass Schreiben und Illustrieren lange Prozesse mit vielen Überarbeitungen sind. Von der Textfertigstellung bis zum Druck dauert es rund eineinhalb Jahre, bis Sandra Niermeyer ihr in rund vier Monaten geschriebenes Buch in den Händen hält. Dann sitzt sie schon wieder vormittags, wenn ihre Kinder in der Schule sind, am Schreibtisch und denkt sich eine neue Geschichte aus. Ihre Bücher „Die Kuh im Pool“ und „Neun Tage mit Okapi“ kann man in der Bücherei ausleihen.

Reparaturteam aktiv: 25 Reparaturwünsche bearbeitete das Rutesheimer Reparaturteam beim letzten Repair Café. Am Start waren neben Organisator Albrecht Beck: Sieghard Hahm, Gabriel Dürr und Emrah Kilinc (Fahrräder); Monika Kilper, Heidrun Kolodzick und Gerlinde Keller (Textilien); Reiner Schaber, Rainer Bahr, Peter Kriegisch, Karl-Heinz Wagner (Elektro und Elektronik); Rainer Gschwind-Schilling (Messer schleifen und Elektronik); Mehmet Birbalta (Computer und Drucker); Renate Gantzhorn und Gerlinde Keller (Teamfrühstück); Renate Gantzhorn (Empfang). Das nächste Repair Café ist am Samstag, 15. Juni, 9 Uhr bis 13 Uhr. Organisator Albrecht Beck nimmt Reparaturwünsche auch am Freitag, 14. Juni, 17 Uhr bis 18 Uhr im Erdgeschoss der Bücherei entgegen.


Kurzweilige Krimilesung:
Einen Mainzer Kommissar mit Lokalkolorit und unorthodoxen Ermittlungsmethoden und einen echten Kommissar erlebten über 50 Zuhörer im Bürgersaal bei der kurzweiligen Krimilesung „Unter Kommissaren – Fiktion trifft auf Realität“. Die Ermittlungen kreisten um einen Mord und um Doping in der Leichtathletik. Autor Peter Jackob verlieh seinem Kommissar Schack Bekker eine vom Mainzer Dialekt geprägte Stimme. Kriminalhauptkommissar Peter Metzdorf rückte den Rahmen, in dem sich reale Ermittlungen bewegen, zurecht. So traf Fiktion unterhaltsam auf Realität, organisiert von Regina Rötzschke.


CWB-Piratenfest:
Als kenntnisreiche und engagierte Experten für Kinderliteratur erwiesen sich 21 Piratinnen und Piraten beim CWB-Piratenfest. Betreut von Mechthild Hagemeier-Beck, Barbara Grothe und Alexandra Hering suchten sie aus dem Buchbestand der Bücherei ihre Favoriten aus und beschrieben sie auf Empfehlungsblättern, die nun auf der Pinnwand am Eingang zur Kinderbücherei aushängen. Auf den Tischen davor sind die empfohlenen Bücher ausgestellt. Es war ein richtig rundes Piratenfest, denn natürlich gab zur Stärkung ein kleines Büfett mit Essen und Trinken.


Fleißiges Reparaturteam:
Über 40 Reparaturen betreuten die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Repair Cafés. Albrecht Beck organisierte das Café. Rainer Bahr, Rainer Gschwind-Schilling (auch Messerschleifen), Werner Nakelski, Mehmet Birbalta, Peter Kriegisch und Karl-Heinz Wagner kümmerten sich um Elektro und Elektronik. Sieghard Hahm und Gabriel Dürr reparierten Fahrräder. Monika Kilper, Heidrun Kolodzick und Gerlinde Keller nähten und stopften Textilien. Für das Teamfrühstück sorgten Renate Gantzhorn und Gerlinde Keller (auch Empfang). Das nächste Repair Café ist am Samstag, 4. Mai, 9 Uhr bis 13 Uhr. Organisator Albrecht Beck nimmt Reparaturwünsche auch am Freitag, 3. Mai, 17 Uhr bis 18 Uhr im Erdgeschoss der Bücherei entgegen.


Zuhören und Genießen: Literarische Leckerbissen und Vergnügliches hatten Karin Hammer und Marie-Luise Schwarz beim jüngsten Zuhören und Genießen im Gepäck. Karin Hammer las auf Mathias Brandts „Raumpatrouille“ zwei Episoden aus seiner Kindheit. Mit der einen erzählt er, wie er es als kleiner Junge einmal gewagt hat, seinen vielbeschäftigten Vater Willy Brandt zu bitten, ihm etwas vorzulesen; mit der anderen erzählt er, wie sein Vater seinen ersten Fahrradausflug ausgerechnet mit seinem schwierigen Parteigenossen Herbert Wehner machte - was zu einem Fiasko wurde. Marie-Luise Schwarz las aus Ulrike Herwigs „Ein guter Tropfen“. Ein Ehepaar lässt sich in einem Delikatessenladen überrumpeln und kauft einen sündhaft teuren Wisky als Geschenk für einen Freund. Zu Hause stellen sie fest, das das Geschenk dem Geiz des Freundes nicht angemessen ist und beschließen, den Whisky selbst zu trinken. Es folgte „Viele Götter“ von Franka Potente. Die Schauspielerin, die gern nach Japan reist, gibt in der Geschichte einen Einblick in den Götterglauben vieler Japaner und wie wichtig die Gunst der Götter für besondere Anlässe im Leben ist. Außerdem lasen Karin Hammer und Marie-Luise Schwarz noch kleine Geschichten von Donna Leon und Elke Heidenreich. Das nächste Zuhören und Genießen ist am Donnertag, 16. Mai 14.30 Uhr bis 16 Uhr. Um Anmeldung bis Mittwoch, 15. Mai wird gebeten.



Kinder- und Jugendschutz im Mittelpunkt:
Nach welchen Kriterien jugendgefährdende Medien indiziert werden, erläuterte Martin Holbach von der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz bei einem informativen und eindrücklichen Vortrag zum Abschluss der Ausstellung „Analog – Digital“. Die Bundeszentrale wird auf Nachfrage und Anforderung tätig. Indizierungen geschehen nie eigeninitiativ. Die Produzenten der Medien werden gehört. Dann entscheidet die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz nach einem umfassenden Kriterienkatalog. Martin Holbach zeigte Beispiele für indizierte Medien und Beispiele von Medien, bei denen die Indizierung wieder aufgehoben wurde. Er verwies darauf, dass Videospiele nicht nur eine Gefahr darstellten. Sie schulten das kritische Hinterfragen, das räumliche Denken, die Teamfähigkeit und Kommunikation, die Frustrationsresistenz und die Kreativität. „Serious Games“ könnten schwierige Sachverhalte gut erklären. Dies betonte auch Stefan Häcker, der in der von ihm konzipierten vierwöchigen Ausstellung Kostbarkeiten der Videospielgeschichte gezeigt und zum Spielen an drei Stationen eingeladen hatte. In der Bücherei liegt ein Scanblatt für den „Gefährdungsatlas“ der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz zum Mitnehmen aus. Der Gefährdungsatlas beschreibt und erläutert 43 Medienphänomene, denen Kinder und Jugendliche bei der Nutzung digitaler Medien begegnen können. Potenzielle Gefährdungen werden kinderrechtlich und medienpädagogisch eingeordnet.



Über 30 Reparaturen beim Repair Café: Über 30 Mal Hilfe zur Selbsthilfe gab das Rutesheimer Reparaturteam. Manchmal war eine Reparatur nicht möglich. Am Start waren neben Organisator Albrecht Beck Mehmet Birbalta (Computer und Drucker); Rainer Gschwind-Schilling (Messerschleifen und Elektronik); Reiner Schaber, Rainer Bahr, Karl-Heinz Wagner, Peter Kriegisch, Werner Nakelski (Elektro und Elektronik); Monika Kilper, Anita Frohnmaier, Dora Kaiser und Heidrun Kolodzick (Textilien); Sieghard Hahm, Günter Stiefel und Heinz Wöhr (Fahrräder); Dora Kaiser und Renate Gantzhorn (Teamfrühstück); Renate Gantzhorn (Empfang). Das nächste Repair Café ist am Samstag, 13. April, 9 Uhr bis 13 Uhr. Organisator Albrecht Beck nimmt Kleingeräte, Textilien, Gegenstände und Fahrräder auch schon am Freitag, 12. April, 17 Uhr bis 18 Uhr im Erdgeschoss der Bücherei entgegen.


Volles Haus bei Zuhören und Genießen: Ausverkauft war das Zuhören und Genießen mit Karin Hammer und Marie-Luise Schwarz. Im von Regina Rötzschke frühlingshaft geschmückten Bürgersaal präsentierten die beiden Vorleserinnen ihre literarische Auswahl. Den Anfang machte Karin Hammer mit Ausschnitten aus Bernhard Schlinks Roman „Das späte Leben“. Marie-Luise Schwarz las von Angelica Gibbs „Die Prüfung“. Die 1940 entstandene Geschichte schildert die damals ganz alltägliche Rassendiskriminierung in Amerika. Karin Hammer las nach der Pause „Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat“ und „Vaters Besuch“ von Rafik Schami. Marie-Luise Schwarz unterhielt mit „Heimsheimer Allerlei“ von Helmtrud Kienle. Die Episode „No net hudle“ führte in die Vergangenheit. Garniert wurde die literarische Auswahl durch ganz kurze Geschichten von Elke Heidenreich und Martin Suter. Das nächste Zuhören und Genießen ist am Donnerstag, 11. April, 14.30 Uhr bis 16 Uhr. Das Büchereiteam bittet um rechtzeitige Anmeldung unter Tel.-Nr. 905767.

So geht Künstliche Intelligenz: Einen unterhaltsamen, spannenden und informativen Vortrag zu Potenzialen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz (KI) hielt Dipl.-Ing. Michael Krebes im Bürgersaal. Der Ingenieur arbeitet nach Jahren in der Forschung nun im IT-Team der Volkshochschule Stuttgart und widmet sich der Implementierung von KI-Anwendungen im beruflichen Alltag. Auf der großen Leinwand im Bürgersaal zeigte er, was KI kann. Seine klar strukturierte Präsentation erklärte, wie neuronale Netze funktionieren und das ihnen bereits die Gegenwart, ganz sicher aber auch die Zukunft gehört. Regina Rötzschke hatte den Vortrag organisiert - ein perfekter Beitrag zum Jahresthema „Real - digital“.


Reise in die Welt der Videospiele:
Mit unterhaltsamen Einblicken in das Leben eines begeisterten Videospielers und Sammlers sowie mit einer klug aufgebauten Ausstellung interessanter Exponate punktete Stefan Häcker bei der Vernissage zur Ausstellung „Analog trifft Digital“. Mit elf Jahren kaufte sich der Rutesheimer seine erste Konsole. Inzwischen nennt er fast 200 Konsolen sein eigen und weiß eigentlich fast alles über die Geschichte der Videospiele. Liebevoll präsentiert er während der Ausstellungszeit besondere Exponate in drei Vitrinen, versehen mit Infoblättern, die kaum Fragen offen lassen. An drei Spielstationen treten Sega und Nintendo zum Duell an, flimmert ein frühes Ökospiel über den Röhrenbildschirm oder lässt sich Mario 64 sogar zu viert auf dem opulenten Fernseher in der Jugendbücherei spielen. Dazu gibt es selbst gemachte Kunst auf der Grundlage von Videospielen und Bücher aus besonderen Editionen. Ein Videospiel-Insider war beeindruckt von der Qualität der Ausstellung, die zeigt, dass Videospiele viel mehr als nur Spielen sind. Ausgiebig gespielt wurde bei der Vernissage trotzdem - schließlich ist es einfach zu verlockend, einmal selbst die Dinosaurier der Videospielgeschichte in Bewegung zu setzen. Die Ausstellung von Stefan Häcker, stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Rutesheim, ist noch bis zu den Osterferien während der Öffnungszeiten zu sehen. Und selbstverständlich kann dann auch gespielt werden!


Ausverkauftes Zuhören und Genießen: Ausverkauft war das letzte Zuhören und Genießen an frühlingshaft dekorierten Tischen im Bürgersaal. Marie-Luise Schwarz begann mit einem Ausschnitt aus dem Buch „Gelassen und bisschen weiser - Lebensansichter starker Frauen“. Es ging um die Geschichte der Margarita Kling, die in der DDR lebte und sich nach der Wende mit Mitte 40 noch einmal neu orientieren musste. Dann las Karin Hammer Rafik Schamis Geschichte „Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat“ und Ingrid Nolls Geschichte „Die Sekretärin“. Es folgten zwei kurze Texte über schwäbische Spätzle. Thadäus Troll erzählt unter dem Titel „Mordversuch“, wie er in Wangen im Allgäu eine riesige Portion Kässpätzle serviert bekommt. Laura de Weck schildert in „Natur und Figur“, wie ein Junge seiner Oma klarmacht, dass die bösen Kohlenhydrate ungesund sind und er deshalb ihre Spätzle nicht essen will. Karin Hammer lass dann aus Ferdinand von Schirachs Buch „Kaffee und Zigaretten“ den Fall „40“. Marie-Luise Schwarz machte den Abschluss mit Horst Evers amüsanter Episode „Es ist nicht das, wonach es aussieht“. Das nächste Zuhören und Genießen ist am Donnerstag, 14. März, 14.30 Uhr bis 16 Uhr. Das Büchereiteam bittet um Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 13. März, unter Tel.-Nr. 905767. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Anmeldungen am Veranstaltungstag bei ausverkauften Eintrittskarten nicht mehr berücksichtigt werden können, obwohl in den Stadtnachrichten zu Ihrer Information noch einmal ein Hinweis auf Zuhören und Genießen erschienen ist. Vielen Dank!


Bücher haben eine Zukunft:
Die Gelegenheit zum Gedankenaustausch, zum Formulieren von Wünschen und Anregungen an das Büchereiteam nutzten die Besucher beim „Abend in der Bücherei“. Büchereileiterin Mechthild Hagemeier-Beck hatte sich zuvor in ihrem Impulsvortrag mit zwei Fragen beschäftigt: Wie gelingt der Einstieg in die Welt des Lesens? Haben Bücher eine Zukunft? Sie listete auf, das die Bücherei mit Pappbilderbüchern, Bilderbüchern, Sachbilderbüchern, Vorlesebüchern, Erstlesebüchern, Erzählungen für Kinder, Kindergedichten, Comics und Kinderzeitschriften alles im Angebot hat, damit Vorlesen und Lesen Spaß machen. Dazu kommen die Beratung durch das Büchereiteam, die Vorlese-Zeiten der Vorlesepatinnen und die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen. Die Büchereileiterin lud dazu ein, Kindern viel vorzulesen. Den Büchern prognostizierte sie, basierend auf Erkenntnissen der Zukunfts- und der Bibliotheksforschung, eine gute Zukunft. Die Bücherei hat schon jetzt viel Digitales. Gleichzeitig wurden 69.834 Bücher in Haupt- und Zweigstelle 2023 ausgeliehen. Der Trend zum Buch ist ungebrochen. Das Büchereiteam sieht keinen Gegensatz zwischen Real und Digital. Es sieht eine Gleichzeitigkeit. Dies schilderten auch die Besucher. Wer beruflich viel digital arbeitet, schätzt das Lesen mit einem Buch auf Papier in der Hand. Der digitale Reader ist praktisch für nächtliches Lesen, wenn die Kinder schlafen, kann aber den Geruch von Papier nicht ersetzen. Jugendliche Leseratten lesen immer noch gern gedruckte Bücher. Kinder sind Fans von richtigen Büchern, in denen sie, eingekuschelt auf dem Sofa, blättern und sich zurückziehen können. Digital macht das Lesen der Tageszeitung Spaß mit dem Mehrwert, schon am Vorabend die neuesten Nachrichten lesen zu können. Nach dem Auftakt im Bürgersaal bei guten Getränken und Knabbereien nutzten die Besucher die Gelegenheit, in Medien zu schwelgen. Sie notierten auf der Pinwand im 1. Obergeschoss, was sie sich als digitale und reale Angebote von der Bücherei wünschen. Das Büchereiteam wird die Post-It-Zettel auswerten. Die Umfrage läuft noch bis zum Ende der Faschingsferien.



Auch Angsthasen können reisen:
Mut zum Reisen machte die Reise-Bloggerin und freie Journalistin Sarah Bauer bei ihrer Buchpräsentation im Bürgersaal. Für sie war ihre viermonatige Reise 13.000 km solo durch die USA der Einstieg in ein neues Leben. Sie arbeitet nun selbständig als Bloggerin, ist Buchautorin und Fotografin. Ihre faszinierenden Bilder aus dem gar nicht so gefährlichen Amerika füllten die große Leinwand im Bürgersaal, während sie Passagen aus ihrem Buch „Angst ist keine Ausrede“ las. Keine Frage - die fröhliche junge Frau hat eine gute Schreibe und plädiert dafür, die eigenen Träume trotz Ängsten und Sorgen Wirklichkeit werden zu lassen. Vor einem Jahr musste die Buchvorstellung wegen eines schweren Krankheitsfalls in Sarah Bauers persönlichem Umfeld ausfallen. Doch Regina Rötzschke vom Büchereisteam ist drangeblieben per Whatsup und E-Mail. Sie organisierte eine Buchvorstellung voller Optimismus - ein perfekter Einstieg in die Veranstaltungen der Bücherei im neuen Jahr.


20 Reparaturen beim Repair Café:
Textilien, Messer, CD-Player, Radios, Heizlüfter, Wischroboter, Lampen, Hornhauthobel, Weihnachtspyramide, Rührgerät, Bohrmaschine, Schneidegerät, Trimm-dich-Fahrrad: Alle diese Geräte reparierte das Rutesheimer Reparaturteam beim Repair Café. Am Start waren: Organisator Albrecht Beck (Empfang); Sieghard Hahm und Günter Stiefel (Fahrräder); Monika Kilper und Heidrun Kolozick (Textilien), Rainer Gschwind-Schilling (Messer schleifen und elektrische Geräte); Rainer Bahr, Mehmet Birbalta, Reiner Schaber, Karl-Heinz Wagner, Heinz Wöhr (Elektro und Elektronik), Dora Kaiser (Teamfrühstück) und Renate Gantzhorn (Teamfrühstück und Empfang).